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032 – Der Babkin Reflex- Frühkindliche Reflexe und ihre Aufgaben

In der heutigen Zeit stehen wir immer mehr Themen gegenüber, die Entwicklungs- Lern- und Verhaltensprobleme beschreiben. Vor allem sind es Konzentrationsprobleme, fehlende Impulskontrollen, Gleichgewichtsprobleme, schlechte Körperkoordination und Angst usw.. Die Ursache kann in den weiterbestehenden frühkindlichen Reflexen liegen. Diese frühkindlichen Reflexe sichern zunächst mal dem Kind das Überleben, bleiben sie weiterhin bestehen, kann das ein Grund sein für fehlende Schulreife sowie auch für weitere Schul- und Verhaltensauffälligkeiten.

Der Babkin Reflex entsteht in der 9. Schwangerschaftswoche und wird normalerweise im 4. Lebensmonat abgebaut.

Liegt das Kind auf dem Rücken reagiert es auf Druck in die Handflächen mit offenem Mund und mit einer Kopfbewegung zur Seite. Dadurch wird der Babkin Reflex ausgelöst. Der Babkin Reflex ist für die Entwicklung des Asymmetrisch Tonischen Nacken Reflexes zuständig, für eine korrekte Zungenhaltung sowie für die Gesichtsmimik und die Beweglichkeit der Schädelknochen. Ist der Reflex noch aktiv können folgende Auffälligkeiten auftreten. Das Kind leidet unter schmerhaften Verspannungen im Nacken und in der Brustmuskulatur. Dadurch können im Körper starke Zuckungen auftreten. Die Feinmotorik ist schwach ausgeprägt und die Stifthaltung ist verkrampft. Vielleicht hat das Kind lange am Daumen gelutscht und einen starken Speichelfluss. Auf jeden Fall wird das Kind beim Schreiben Mundbewegungen machen oder auch die Zähne fest zusammenbeißen.

 

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