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029 – Symmetrisch Tonischer Nackenreflex- Frühkindliche Reflexe und ihre Aufgaben

In der heutigen Zeit stehen wir immer mehr Themen gegenüber, die Entwicklungs- Lern- und Verhaltensprobleme beschreiben. Vor allem sind es Konzentrationsprobleme, fehlende Impulskontrollen, Gleichgewichtsprobleme, schlechte Körperkoordination und Angst usw.. Die Ursache kann in den weiterbestehenden frühkindlichen Reflexen liegen. Diese frühkindlichen Reflexe sichern zunächst mal dem Kind das Überleben, bleiben sie weiterhin bestehen, kann das ein Grund sein für fehlende Schulreife sowie auch für weitere Schul- und Verhaltensauffälligkeiten.


Der Symmetrisch Tonische Nackenreflex entsteht in der 18. Schwangerschaftswoche und wird normalerweise im 10. Lebensmonat abgebaut.
Die Kopfbewegung löst das Reflexmuster aus. Der Symmetrisch Tonische Nackenreflex wird in der Streckung und in der Beugung ausgelöst. Ist der Kopf gebeugt werden auch die Arme gebeugt und die Beine gestreckt. Ist der Kopf gestreckt sind auch die Arme gestreckt und die Beine gebeugt. Ist der Symmetrisch Tonische Nackenreflex nicht voll integriert ist das Kind ungeschickt, läuft meist auf den Zehenspitzen, ist motorisch recht unruhig, schreibt langsam von der Tafel ab, hat ein auffälliges Gangbild (Kopf nach vorn) und eine schlechte Haltung und Schwierigkeiten beim Schwimmen.

 

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