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002 – Der Ernst des Lebens beginnt…….

Der Ernst des Lebens beginnt…….

Wenn Kinder in die Schule kommen hören sie von vielen ihrer Bezugspersonen den Satz: „Pass auf! Der Ernst des Lebens beginnt!“ Dieser Satz ist ein schlechter Begleiter für lebenslanges Lernen mit Spaß und Freude.
Kinder freuen sich und sind sehr stolz wenn sie in die Schule gehen dürfen. Die Vorfreude der Kinder ist riesig groß kaum können sie es abwarten. Der Satz warte ab, du musst in der Schule viel lernen und aufpassen denn es beginnt der Ernst des Lebens zeigt bei vielen Erwachsenen immer noch sehr negative Auswirkungen.

Warum tun sich viele Menschen so schwer damit Spaß, Freude und die Ernsthaftigkeit zu verbinden? Aufrufe, das Leben zu genießen werden kritisch hinterfragt und in unserer Gesellschaft mit einem, na ja, du wirst schon noch sehen und schwer atmend beurteilt. Also, tschüss Kindheit – und rein in die Ernsthaftigkeit der Pflichterfüllung!

Ist nun wirklich die Zeit des Spielens, des Lachens und der Unbeschwertheit vorbei?

Viele Kinder, genauer gesagt 50 Prozent, das zeigt eine Studie, haben nach einem halben Schuljahr schon keine Lust mehr in die Schule zu gehen. Doch wie kann man diesen erschreckenden Studienergebnissen als Eltern entgegenwirken
Gerade in der heutigen Zeit brauchen wir doch Menschen die kreativ, freudig, leidenschaftlich, eigeninitiativ den anfallenden Lebens- und Arbeitsaufforderungen gerecht werden können. Im Elternhaus sollten unsere Kinder diese Basis schon erleben.
Dabei brauchen die Kinder keine perfekten Eltern. Kinder brauchen authentische Eltern mit Herz, eigenen Bedürfnissen und großen Gefühlen. Genau diese Eltern machen auch Fehler und sie sind bereit daraus zu lernen. So werden sie große und einzigartige Vorbilder. Alle Beteiligten erfahren so auf ihre eigenen Bedürfnisse zu achten und lernen mit ihren Problemen und Herausforderungen umzugehen.

Dabei unterstützen fünf Grundsätze, die auf jeden Fall helfen darüber nachzudenken.

  1. Basis erkennen und schaffen

Alle Menschen leben in ständigem Austausch mit der Umwelt. Das bedeutet, dass in der Erziehung Eltern und Kinder sich gegenseitig beeinflussen. Dieser wechselseitige Erziehungsprozess beinhaltet ein ständiges Geben, Nehmen und Verändern, aller Beteiligten.

  1. Ziele bestimmen

Die wenigsten Eltern nehmen sich Zeit, um einmal darüber nachzudenken, wie sie ihre meist eingefahrenen Methoden und Lebensstile optimieren können. Das bedarf einer Selbstanalyse und einer genauen Zielsetzung

  1. Akzeptanz entwickeln

Man sollte sein Gegenüber so akzeptieren wie er ist. Er hat einen bestimmten Grund warum er gerade so ist wie er ist. Er darf so sein! Mit dieser Einstellung kommt man weiter.

  1. Absicht erkennen

In jeder Verhaltensweise ist eine positive Absicht zu erkennen. Wenn man genauer hinschaut und hinhört erkennt man diese.

  1. Bedürfnisse ermitteln

In jeder Familie sollte auf die Bedürfnisse der Einzelnen eingegangen werden, damit sich jeder frei entwickeln kann.

 

Weitere Fragen dazu kannst du in einem kostenlosen Beratungsgespräch in meiner Praxis klären, oder du kannst mir eine E-Mail mit deiner Frage schicken. arldt@insel-welt.de

Zum Thema gibt es auch laufend Seminare oder Infoabende in meiner Praxis in
76275 Ettlingen, Seminarstr. 14.

 

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Gerda Arldt

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