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035 Bindung – Frühkindliche Reflexe und ihre Aufgaben

In der heutigen Zeit stehen wir immer mehr Themen gegenüber, die Entwicklungs- Lern- und Verhaltensprobleme beschreiben. Vor allem sind es Konzentrationsprobleme, fehlende Impulskontrollen, Gleichgewichtsprobleme, schlechte Körperkoordination und Angst usw.. Die Ursache kann in den weiterbestehenden frühkindlichen Reflexen liegen. Diese frühkindlichen Reflexe sichern zunächst mal dem Kind das Überleben, bleiben sie weiterhin bestehen, kann das ein Grund sein für fehlende Schulreife sowie auch für weitere Schul- und Verhaltensauffälligkeiten.

Die Pioniere der Bindungsforschung, John Bowlby, Psychiater und Psychoanalytiker sowie seine Mitarbeiterin, eine Entwicklungspsychiologin, zum Thema Bindung:

„Bindung ist das gefühlstragende Band, das eine Person zu einer anderen Person anknüpft und das sie über Raum und Zeit miteinander verbindet.“

Der Bindungsreflex entsteht in der ersten Stunde nach der Geburt, wenn das Baby auf dem Bauch der Mutter liegt. Er ist als reines Element zu betrachten, frei von allem, von Problemen und Störungen, die sonst so da sind und ist von besonderer Bedeutung für die Beziehung zwischen Eltern und Kind. Die Bindung sorgt für das Grundvertrauen und hat wesentlichen Einfluss auf die emotionale und physische Sicherheit. Falls das nicht stattfindet, wird das Kind nicht gerne alleine sein, es braucht sehr viel Aufmerksamkeit, weint sehr viel. Es wird immer stark abhängig sein von der sozialen Anerkennung. Es wird sich selbst gar nicht akzeptieren und ist meist aggressiv und ist sehr nachtragend usw.

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