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014 – Gehirntraining durch geistige Fitness

Der beste Weg zur geistigen Fitness ist die gezielte Herausforderung der grauen Zellen durch systematisches Gehirntraining. Nach dem Motto: „Was Hänschen nicht gelernt hat, kann Hans immer noch lernen. Gedächtnispower durch geistige Fitness ist im Moment so aktuell wie nie weil die Gehirnforschung uns täglich neue interessante Überlieferungen bietet. Ich hole mal ein wenig aus:

Ende der 60er Jahre fand man aufgrund der Behandlung von Epilepsie-Patienten heraus, dass das Gehirn aus zwei Hälften besteht. Man kam zu dem Schluss, dass die linke Gehirnhälfte für das logisch-analytische Denken und die rechte Gehirnhälfte für Kreativität, Emotionen und Intuitionen zuständig ist.

Das hat sich zwar bestätigt, dass es unterschiedliche Bereiche im Gehirn für unterschiedliche Dinge gibt. Aber heute weiß man, dass die Verknüpfungen der Nervenzellen (Neuronen) im Gehirn dafür verantwortlich sind wie gut wir lernen und wie lange wir uns Dinge merken können. Jede Nervenzelle steht für was und verknüpft sich.

Die Verknüpfungsstellen nennt man Synapsen. Die Synapsen leben von den Impulsen, die sie von unseren Sinnesorganen bekommen und bewerten diese. Unser Gehirn funktioniert nur durch Impulse und ändert sich täglich durch die Erfahrungen die man macht. So bedeutet Lernen, Behalten und Merken: „Kommunikation mit den ca. 100 Milliarden Nervenzellen im Gehirn. Die Nervenzellen sind über winzige Kontaktstelen (Synapsen) miteinander verbunden. Wie stark und dauerhaft diese Synapsen ausgebildet werden das ist das eigentliche Geheimnis des Lernens.

Bei Geburt hat jede Hirnnervenzelle gut 2500 Synapsen. Die warten gierig auf jede von uns wahrgenommenen Sinneseindruck um sich zu erweitern und zu kommunizieren. Bis zum 3. Lebensjahr steigt die Zahl der Synapsen auf 15000 pro Zellen an und verdoppelt sich bis zum 20zigsten Lebensjahr auf 300.000 pro Zelle. Ein unglaublich großes Potential möglicher Verschaltungen ist geschaffen.

Während bei Kindern bis zum Ende der Pubertät das Gehirn fortlaufend auf- und umgebaut wird sowie unglaublich schnell lernt sind es beim Erwachsenen im Wesentlichen nur Modifikationen bereits bestehender Synapsen. Sie werden entweder verstärkt oder stumm geschaltet. Das hat den Nachteil, dass Erwachsene sich völlig neue Dinge nicht mehr so schnell und gut merken können als Kinder. Es hat aber auch einen Vorteil, dass dank bestehender Verknüpfungen ein Erwachsener neue Lerninhalte viel schneller einordnen kann und so z.B. schnell eine zweite romanische Fremdsprache lernen kann.

Im Lernprozess werden synaptische Verbindungen gestärkt die immer aktiviert werden. Je ausgeprägter, je dicker diese Synapsen sind, desto leichter können wir uns Dinge merken und desto leichter ist der Stoff für uns abrufbar. Wir stärken unsere Synapsen durch vielfältige unterschiedliche Arten der Wissensaufnahme und Vertiefungen, durch unterschiedliche Sinneseindrücke und durch Wiederholungen.

 

Weitere Fragen beantworte ich gerne in meiner Praxis oder per E-Mail.

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Vielen Dank für deine Unterstützung

Gerda Arldt

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